--- Tom Kaulitz ---
Wo sie auftauchen, fallen Mädels reihenweise in Ohnmacht: Tokio Hotel haben seit August 2005 einen unglaublichen Höhenflug erlebt. „Durch den Monsun“, ihre erste Single, schlug bombastisch ein, das Album „Schrei“ wurde sogar mit Platin ausgezeichnet. Die Magdeburger Schüler-Band mutierte zur jüngsten und erfolgreichsten Popgruppe Deutschlands. Inzwischen touren Tokio Hotel durch ganz Europa, spielen meist in ausverkauften Hallen. Einen einzigen Stopp legen sie am heutigen Samstag in Bayern ein: beim Open Air an der Jurahalle in Neumarkt/Oberpfalz. Über das Konzert, die Fans und vieles mehr hat sich Red.chat gestern Nachmittag mit Sänger Bill unterhalten. Nur Fragen über Schule und ein eventuellen Umzug nach Hamburg waren unerwünscht.
Ihr steht jetzt ein Jahr im Rampenlicht, füllt problemlos Zehntausender-Hallen und habt unzählige Preise gewonnen. Woher nehmt ihr die Kraft dafür?
Von der Musik! Das Einzige, was uns immer wieder anspornt und worauf wir immer richtig Bock haben, sind Live-Konzerte. Wir haben uns ganz, ganz lang gewünscht, dass wir in richtig großen Hallen spielen können und viel unterwegs sind. Dass wir jetzt vor so vielen Leuten spielen dürfen, ist einfach das Größte.
Ist man nach so vielen Auftritten noch aufgeregt? Oder ist alles schon Routine?
Es wird nie der Punkt kommen, dass ich sagen kann, ich wäre überhaupt nicht mehr nervös. Ganz im Gegenteil! Wir haben überhaupt keine Routine, die kommt wahrscheinlich auch niemals rein, weil jeder Auftritt anders ist.
Habt ihr ein Ritual, bevor ihr auf die Bühne geht?
Ein richtiges Ritual haben wir nicht, aber wir treffen uns alle immer eine halbe Stunde vorher in der Garderobe, weil wir dann zusammen aufgeregt sind. Das ist ganz wichtig für uns, dass wir noch mal alle zusammen sitzen und über alles sprechen können, alles noch einmal durchgehen können. Wir sind echt alle immer supernervös!
Nervt es euch nicht manchmal, dass ihr immer die gleichen Songs spielen müsst?
Nee, nerven nicht. Livekonzerte sind etwas komplett anderes als nur im Proberaum zu stehen. Wir spielen das Album immer noch total gerne, auch wenn wir das schon ’ne ganze Weile haben. Aber wir freuen uns auch darauf, neue Songs zu machen. Es geht ja jetzt in die Produktion des zweiten Albums und es werden immer mehr neue Songs kommen. Einige spielen wir sogar bereits live.
Steht schon fest, wann das Album erscheinen wird?
Das kann ich noch nicht sagen. Aber wir sind schon die ganze Zeit im Studio, sind am Schreiben, sind wieder kreativ. Es gibt bereits jede Menge Material, sogar schon ein paar fertige Songs. Wir werden bald loslegen und wieder ordentlich produzieren. Wann das Album genau rauskommt, wollen wir gar nicht sagen. Wenn man sich da eine Grenze setzt, muss man immer Kompromisse eingehen; das wollen wir keinesfalls. Wir wollen uns genauso viel Zeit nehmen wie fürs erste, damit es richtig genial wird. Ich glaube aber nicht, dass es noch in diesem Jahr kommt.
Hast du beim neuen Album auch ein neues Styling?
Das kann passieren. Bei mir ist das eine spontane Entscheidung.
Das heißt, du hast keinen Stylingberater, wie oft angenommen wird?
Nee, Stylisten oder so was haben wir gar nicht. Wozu auch?
Spielt ihr eigentlich lieber in Hallen oder auf Open Airs?
Jedes Venue hat da was für sich. Hallen sind natürlich auch geil, gerade im Winter. Aber im Sommer ist es natürlich viel geiler, wenn man unter freiem Himmel spielt, die Leute sind gut drauf und die Sonne scheint.
Auf was dürfen sich die Fans in Neumarkt freuen?
Auf eine geile Rockshow! Ich hoffe, dass alle Spaß haben und es ein echt guter Abend wird.
Ihr habt ja unglaublich viele Fans. Was ist es denn für ein Gefühl, so gefragt zu sein?
Wir sind alle total glücklich darüber. Wir haben die geilsten Fans, die es gibt! Wir waren ja auch schon bei anderen Bands auf Konzerten, da applaudieren die Leute nur alle, aber bei uns schreien sie richtig. Dadurch bekommen wir viel mehr Energie auf der Bühne. Unsere Fans singen tierisch laut mit und geben uns ganz viel Kraft.
Bekommt ihr es auf der Bühne mit, dass oft mehr als hundert Mädels umkippen?
Manchmal sieht man jemanden umfallen, aber richtig kriegen wir das nicht mit. Wir sehen nicht, wo vielleicht jemand steht, dem es gerade nicht so gut geht, aber dafür haben wir immer ein ganz großes Team mit, das sich darum kümmert, dass es allen gut geht. Das ist auch uns sehr wichtig.
Was denkst du, wenn dir Unterwäsche zufliegt?
Das finden wir alle schon sehr geil. Mal ehrlich: Welcher Junge mag das nicht?
Was war das Verrückteste, was du je bei einem Konzert erlebt hast?
Neulich stand ein Mädchen in der ersten Reihe, das hat sich obenrum komplett frei gemacht. Das war eher komisch für uns. Vielleicht lag’s an der Hitze.
Kommt ihr den ständigen „Ausziehen“-Rufen aus dem Publikum auch mal nach?
Gustav ist immer mächtig am Schwitzen, da kann das vielleicht mal passieren.
Macht ihr euch schon Gedanken um die Zukunft?
Ja, wir genießen momentan jede Sekunde und versuchen ganz viel mitzunehmen. Aber wir machen uns keine Angst. Wir freuen uns tierisch auf die nächste Tour und hoffen, dass es noch lange so weitergeht. Es kann natürlich auch anders kommen, darauf muss man gefasst sein.
Hat man nicht Angst, nach so viel Erfolg tief zu fallen?
Uns gibt es seit sechs Jahren und die erste Zeit haben wir in kleinen Clubs gespielt. Die Liebe an der Musik bleibt auf jeden Fall, das ist alles, was zählt. Wir werden immer Musik machen, da kann kommen, was will. SANDRA LESSNER
Vergangene Woche noch bei der DTM am Norisring Nürnberg, heute in Neumarkt in der Oberpfalz: Tokio Hotel um Leadsänger Bill (Dritter von links) warfen am Samstag einen Blick ins DTM-Fahrerlager und trafen dort Heinz-Harald Frentzen.
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